Hans-Christian-Andersen-Schule

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63263 Neu-Isenburg, Hessen

Anzahl Schülerinnen und Schüler: rund 300

Schulart: Grundschule

Schultyp: Primarschule

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Die Schule stellt sich vor

Die Hans-Christian-Andersen-Schule (HCAS) ist eine von fünf Grundschulen in Neu-Isenburg im Kreis Offenbach. Sie wird derzeit von rund 300 Schülern und Schülerinnen besucht, davon haben rund 70 Prozent einen Migrationshintergrund. An der Schule arbeiten zurzeit 25 Lehrkräfte und eine Lehrerin im Vorbereitungsdienst. Die HCAS ist eine Grundschule mit Ganztagsangebot im Profil 1 und kooperiert mit der Schulkindbetreuung der Stadt Neu-Isenburg.

Viele unserer Schülerinnen und Schüler wachsen in bildungsfernen Elternhäusern auf und benötigen besondere Unterstützung und intensive Förderangebote. Insbesondere in den Bereichen „Lernen“ und „sozial-emotionale Entwicklung“ sind die Kinder auf Förderangebote und vorbeugende Maßnahmen angewiesen. Die Arbeit mit Förderplänen ist an der Schule implementiert und viele Strukturen sind bereits vorhanden (wie die Arbeit mit außerschulischen Institutionen oder dem regionalen Beratungs- und Förderzentrum).

Um die herkunftsbedingten unterschiedlichen Ausgangssituationen besser auffangen zu können und für das Kollegium Entlastung zu schaffen, ist es nötig, die Schule weiterzuentwickeln und unsere Ressourcen auszubauen. Die große Heterogenität in den einzelnen Klassen führt unter anderem zu einer arbeitsmedizinisch bestätigten hohen Arbeitsbelastung des Personals.

Ein großes Thema ist der rege Zuzug von Kindern aus anderen Ländern. Der erhöhte Sprachförderbedarf und die unterschiedlichen Sprachniveaustufen der Schülerinnen und Schüler führte – neben den weiteren Förderbedarfen – in den vergangenen Jahren im Bereich Förderung an der HCAS zu deutlichem Handlungsbedarf in der Unterrichtsentwicklung. Die Einrichtung von DaZ-Kursen (Deutsch als Zweitsprache) und Intensivkursen war in den vergangenen Jahren ein nötiger Schritt, um dem Förderbedarf in diese Richtung gerecht zu werden. Im Schuljahr 2020/2021 wurde erstmals eine Intensivklasse eingerichtet. Die Entwicklung eines stimmigen Sprachförderkonzeptes ist nun der nächster Entwicklungsschritt.

Ein großer Einwicklungsbaustein der HCAS ist der Ganztag. Ein Ziel ist es, die Rhythmisierung des Schultages in Kooperation mit der Schulkindbetreuung dahingehend zu verändern, dass Unterricht, Förderung und Freizeit verzahnt und in Einklang ineinandergreifen, damit beide Systeme sich besser gegenseitig entlasten können. Die Arbeit in multiprofessionellen Teams soll in den nächsten Jahren ein fester Bestandteil der HCAS werden. In Hinblick auf eine Neu-Rhythmisierung des Schultages sehen wir eine große Chance, Schülerinnen und Schüler mit Bildungsbenachteiligungen oder Sprachförderbedarfen aufzufangen. Insbesondere das Einrichten von Wahlangeboten oder AGs im Nachmittag (auch in Kooperation mit außerschulischen Partnern), sollte wieder fester Teil der Schulkultur werden, wie es vor einigen Jahren bereits Praxis war.

Zur Kompensierung von Bildungsbenachteiligung sehen wir folgende Möglichkeiten: das Neudenken des Ganztagskonzeptes, die Etablierung der „neuen“ Schulsozialarbeit, die Entwicklung und Stärkung außerschulischer Kooperationen mit ansässigen Partnern (wie Vereinen, Jugendzentren, Musikschule, Feuerwehr, Bücherei), die Neukonzeption des Hausaufgaben-Konzepts, stärkere Kooperation mit Eltern und die Neu-Gestaltung des Lernorts „Schule“.

Stand der Informationen Juni 2021

Die Schule arbeitet mit dem Regionalen SchuMaS-Zentrum Frankfurt am Main zusammen.