Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule

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65203 Wiesbaden, Hessen

Anzahl Schülerinnen und Schüler: rund 800

Schulart: Integrierte Gesamtschule

Schultyp: Weiterführende Schule

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Die Schule stellt sich vor

Die Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule ist eine Integrierte Gesamtschule in Wiesbaden-Biebrich. Wir sind eine ganztägig arbeitende Schule im Ganztagsprofil 2 und seit 2016 „Selbständige Schule“. Unsere Schule wird von rund 800 Schülerinnen und Schülern besucht. Gut 300 von ihnen haben eine ausländische Staatsangehörigkeit. 70 Prozent der Kinder und Jugendlichen kommen aus Stadtteilen mit hohen sozialen Bedarfslagen. Wir sind fünfzügig mit jeweils 25 Schülerinnen und Schülern in einer Klasse und arbeiten seit sechs Jahren inklusiv. 25 Jugendliche besuchen als Seiteneinsteigende unsere zwei Deutsch-Intensivklassen. Das Kollegium besteht aus 70 Lehrkräften. Darüber hinaus arbeiten sieben Förder-Lehrkräfte bei uns in der Inklusion. Die Jahrgangsteams werden von sieben Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeitern unterstützt.

Für unsere Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, viel Zeit mit Angeboten in der Schule verbringen zu können, da die Gegebenheiten zu Hause oft nicht lernförderlich sind. Spezielle Förderangebote und freiwillige AGs am Nachmittag ermöglichen einen Zugang zu sinnvollen Freizeitaktivitäten. Hausaufgaben im klassischen Sinn werden nicht erteilt, die Schülerinnen und Schüler erledigen anstehende Aufgaben in sogenannten EVA-Stunden (eigenverantwortliches Arbeiten). Ein rhythmisierter Schultag mit wechselnden Phasen von Anspannung und Entspannung ist die Grundidee unseres Ganztagskonzeptes.

Bei uns gilt das Klassenlehrerprinzip: Die Klassenlehrkraft ist Vertrauensperson und Verbindungsperson zwischen den Kindern, den Eltern und den unterstützenden Institutionen. Sie gibt möglichst viele Unterrichtsstunden (teils auch fachfremd) in der eigenen Klasse und begleitet diese von Jahrgang 5 bis 10. Alle Lehrkräfte sind in Jahrgangsteams organisiert, die in wöchentlichen Teamsitzungen organisatorische Absprachen treffen, sich in pädagogischen Fragen unterstützen und gemeinsam Unterricht planen. Ein schulinternes Lernbegleitheft dient als Instrument zur individuellen Förderung, zur Reflexion für die Lernenden und gibt Möglichkeit zum Austausch aller Fachkolleginnen und –kollegen mit den Eltern. Um den unterschiedlichen Bedarfen der Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden, setzen wir zusätzliches Fachpersonal aus den Bereichen Lerntherapie, Musik und Sport ein.

Die Kompensierung von Bildungsbenachteiligung ist an unserer Schule eine vorrangige Aufgabe, die unsere Schulentwicklungsarbeit maßgeblich bestimmt. Wir erleben unsere pädagogische Arbeit als sehr erfolgreich. Für uns stellt sich die Frage, welche der verschiedenen pädagogischen Maßnahmen vorrangig zu diesem Erfolg beitragen. Mit Unterstützung der Initiative „Schule macht stark“ möchten wir die Wirksamkeit der Maßnahmen über den gesamten Zeitraum von der 5. bis zur 10. Klasse überprüfen, weiter ausbauen und außenwirksam darstellen, um für möglichst viele Kinder und Jugendlichen aller Bildungsgänge attraktiv zu sein. Ein weiteres Ziel, bei dem wir uns Unterstützung erhoffen, ist der Einsatz unserer hervorragenden digitalen Ausstattung. Wie können wir die neuen Medien und Lern-Ressourcen auch nach Corona pädagogisch sinnvoll und gezielt zur individuellen Förderung von Lernenden aller Bildungsgänge einsetzen?

Stand der Informationen Juni 2021

Die Schule arbeitet mit dem Regionalen SchuMaS-Zentrum Frankfurt am Main zusammen.